Terrorangriff auf Muslime in Neuseeland

Attentäter feuern mit Maschinengewehren auf die Muslime in zwei Moscheen in der Stadt Christchurch Neuseeland und töten 49 Kinder, Frauen und Männer. Dutzende Menschen werden verletzt.

„Wir sind entsetzt über die Massaker und zugleich besorgt wegen Hass und Aggression gegenüber Muslimen weltweit“, sagte der Vorstandsvorsitzender der Islamischen Glaubensgemeinschaft Baden-Württemberg (IGBW) Muhittin Soylu, anlässlich des Blutbades in Moscheen in Christchurch, Neuseeland. Er fügte hinzu:

„Wir verurteilen die abscheuliche Tat. Unsere Gebete und Gedanken sind mit den Angehörigen und Hinterbliebenen der Opfer. Dieser Anschlag zeigt uns, zu was der Hass und die nationalistisch-extremistischen Gedanken führen können. Dass der Haupttäter den rechtsextremisten Mörder Breivik als Vorbild nimmt und Vorkommnisse in Europa als Grund seines Massakers nennt, macht uns Muslimen sorgen.Wir rufen unsere Moscheegemeinden zu mehr Wachsamkeit auf.

Solche Taten führen uns wieder vor, wie wichtig und notwendig es ist, den sich umhergreifenden antimuslimischen Ressentiments und Islamfeindlichkeit sowohl politisch, als auch gesamtgesellschaftlich entschieden entgegenzuwirken.“

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