Islam und Reformation - Ist Toleranz genug?

Freitag, 26. - Sonntag, 28. April 2013

Islam und Reformation – Ist Toleranz genug?
Programm | Anmeldung

„Tolerant ist, wer im Gegensatz zur Gleichgültigkeit tatsächlich Zumutungen erfährt, sie im Gegensatz zur Intoleranz aber aushält.“
(Otfried Höffe)

Das Themenjahr „Reformation und Toleranz“ der EKD möchte den protestantischen „langen Weg zur Toleranz“ in den Blick nehmen. Die Tagung „Islam und Reformation“ sieht sich als Teil dieses Themenjahrs und möchte das interreligiöse Zusammenleben sowie dessen gesellschaftliche Relevanz in den Fokus nehmen.

Dabei greift sie auch Ideen des im Rahmen der Konferenz für Islamfragen der EKD (KIF) entstandenen Impulspapiers „Reformation und Islam“ auf, das zu einem kritischen Gesprächsprozess einladen möchte. Auch hierfür soll die Tagung ein Ort sein.Ausgehend von reformatorischen Ideen der Toleranz und des Zusammenlebens im Vergleich mit entsprechenden Konzepten des Islam wird die Tagung diesem Thema nachgehen. In welchen Traditionen steht der Begriff ‚Toleranz‘? Kann er den Bedingungen einer multireligiösen, pluralen Gesellschaft gerecht werden? Die Antwort auf diese Frage soll insbesondere über die Einbeziehung von Best-Practice-Vorbildern gefunden werden. Wir erwarten Fachleute aus Wissenschaft und Kirche zum Gespräch, darunter apl. Prof. Johannes Ehmann (Universität Heidelberg), Marianus Hundhammer (Lehrstuhl Prof. Hayatpour, Universität Erlangen-Nürnberg), Dr. Eva Buddeberg (Lehrstuhl Prof. Fort, Universität Frankfurt am Main), Bekir Alboğa und Engin Karahan (Koordinierungsrat der Muslime), Simone Sinn (Lutherischer Weltbund), OKR Dr. Detlef Görrig (Kirchenamt der EKD) Dr. h.c. Otfried July (Evangelischen Landeskirche in Württemberg),sowie weitere Engagierte des interreligiösen Dialogs.

Das Tagungsprogramm finden Sie hier.

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